> Hier befinden Sie sich: Für Patienten / Ernährung
Aktualisiert: 20.12.2017

Ernährung

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. Kalorienreiche Ernährung begünstigt die Entstehung von Risikofaktoren wie Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Die Herzinfarktrate kann sich hierdurch erhöhen. Bei der Ernährung sollte man auf eine salzarme Kost achten. Kochsalz führt im Körper zu Flüssigkeitsansammlungen, welche das Blutvolumen erhöhen und das Herz unnötig belasten - lieber Kräuter und Gewürze verwenden.
Die Trinkmenge sollte zwischen ein und zwei Litern liegen und auf kalorienarmen Getränken basieren, wie Mineralwasser und Kräuter- oder Früchtetees.
50 % der Nahrungsmenge pro Tag sollte aus Kohlenhydraten (Ballaststoffe) wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, Vollkornbrot und Obst sowie frischem Gemüse bestehen.
Bei der Verwendung von Fleisch sollten magere Sorten wie Pute, Huhn oder Rindfleisch bevorzugt werden.
Empfohlen wird zudem ein regelmässiger Verzehr an Fisch, da diese die guten Omega-3-Fettsäuren enthalten. Z.B. Lachs, Hering und Thunfisch. Auch fettarme Fische wie Seelachs und Kabeljau werden empfohlen, da diese reichhaltig an Jod und Eiweiß sind.
Bei tierischen Fetten wie Sahne, Butter oder Schmalz sollte man eher sparsam zugreifen, lieber pflanzliche Fette wie Oliven-, Distel-, Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden.
Ein nur sparsamer/seltener Genuss von Alkohol, Kuchen, Süßigkeiten und stark gewürzten Kartoffelsnacks ist anzuraten. Ebenso sollte man Filterkaffee bevorzugen, da sich in ungefiltertem Kaffee mehr Kaffeeöl befindet, was die Cholsterinwerte erhöht und hierdurch ein Risikofaktor entsteht, eine Herzerkrankung zu erleiden.
Hingegen Knoblauch kann einen gewissen Schutzeffekt bei der Entstehung der Arteriosklerose bewirken.
Weitere nützliche Ernährungstipps finden sie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

www.dge.de/modules.php?name=St&file=vw_et